Das Quatuor Arod: Mit voller Kraft voraus

Beeindruckend und gekonnt neu – in der Interpretation, im Aufeinanderhören und im Zusammenspiel der Musizierenden.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

 

  • 2013 gegründet, gewann das Quartett nur drei Jahre später den ARD-Musikwettbewerb
  • im Oktober 2017 erscheint die erste Aufnahme im Rahmen eines Exklusiv-Vertrags mit Warner/Erato mit Werken von Mendelssohn Bartholdy
  • Konzerte führen das Quartett zu den wichtigsten internationalen Veranstaltern, u.a. im Rahmen einer ARD-Tournee im Juli und August zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival und den Kammermusik-Reihen auf Herrenchiemsee und in Icking

 

Ein Streichquartett, das nur drei Jahre nach seiner Gründung einen der wichtigsten Wettbewerbe der klassischen Musik gewinnt, als eine von wenigen Quartettformationen überhaupt nur ein Jahr später einen Exklusiv-Plattenvertrag erhält und nach erst vierjährigem Bestehen wie selbstverständlich in den bedeutendsten Konzertsälen Europas auftritt: Das junge französische Quatuor Arod ist nicht nur ein Überflieger-Ensemble, das zu den interessantesten Newcomern innerhalb der Branche gehört, es entkräftet außerdem fast nebenbei die gängige Vorstellung eines Streichquartetts, das erst durch jahrelanges Zusammenspiel zu einem homogenen Ensemble zusammenwachsen kann. Obwohl erst 2013 gegründet, erspielten sich die Mitglieder Jordan Victoria (Violine), Alexandre Vu (Violine), Corentin Apparailli (Viola) sowie Samy Rachid (Violoncello) 2016 den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb, und bereits in den Jahren zuvor waren sie Preisträger der FNAPEC Competition sowie des Carl Nielsen Chamber Music Competition in Kopenhagen.

Der Sieg in München rückte das Quatuor in den internationalen Fokus. „Ich finde es ganz wunderbar, wenn junge Künstler (…) echte Persönlichkeit zeigen, also den Mut haben, auf eine bestimmte Weise etwas auszudrücken, was sie wirklich ganz persönlich empfinden“, beschrieb Christoph Poppen als Juror des ARD-Musikwettbewerbs das Spiel des Quatuor Arod, und allein in der Spielzeit 2016/17 konnte das Quartett seine überbordende Spielfreude und seinen kraftvollen Klang in Sälen wie dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, dem Auditorium du Louvre oder dem Centre de Musique du Chambre demonstrieren. Auch die Wigmore Hall London, das Mozarteum Salzburg, die Tonhalle Zürich, das Wiener Konzerthaus oder das Concertgebouw Amsterdam waren bereits Stationen des Quartetts oder stehen in den nächsten Monaten auf dem Tourneeplan; weitere Konzerte führten das Quartett zum Mozartfest Würzburg, zum Festival Septembre Musical de Montreux sowie zum Verbier Festival. Im Zusammenhang mit ihrem Sieg 2016 in München stehen auch die nächsten Termine: So gastieren die vier Franzosen mit ihrem „großartig differenzierten“ Spiel am 26. Juli bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, am 29. und 30. Juli bei den Kammermusikreihen auf der Insel Herrenchiemsee bzw. im bayerischen Icking und am 3. August beim Rheingau Musik Festival. Der nächste Höhepunkt folgt dann am 19.08.: Im Rahmen der Eröffnungsnacht des Musikfests Bremen wird das Quartett gleich drei Konzerte an einem Abend spielen.

Als eines der wenigen Streichquartette hat das Quatuor Arod seit 2017 einen Exklusiv-Vertrag mit einem Plattenlabel: Bei Warner/Erato wird das Quartett ab Oktober 2017 regelmäßig mit Aufnahmen vertreten sein – den Auftakt macht dann eine Einspielung mit Werken Felix Mendelssohn Bartholdys: Neben den Streichquartetten op. 13 und op. 44, Nr. 2, werden darauf auch die „Vier Stücke für Streichquartett“ sowie das Lied „Frage – Ist es wahr“, aufgenommen mit der französischen Mezzosopranistin Marianne Crebassa, vertreten sein.

Ihre Ausbildung erhielten die vier Musiker des Quatuor Arod bei Mathieu Herzog, vormaliger Bratscher des Quatuor Ébène, und Jean Salem, Bratscher des Quatuor Rosamonde. Darüber hinaus ist das Quatuor Arod „Artist in Residence“ in der Klasse des Artemis Quartett bei der „Chapelle Reine Élisabeth“ in Brüssel und arbeitet eng mit dem Quatuor Ébène sowie dem Quatuor Diotima zusammen. Zu musikalischen Partnern zählten bereits u.a. Amihai Grosz, Martin Fröst, Bruno Philippe und Mathieu Herzog.

Jordan Victoria und Alexandre Vu, die beiden Geiger des Ensembles, spielen auf Stradivari- bzw. Guadagnini-Violinen.

 

Kommende Konzerttermine:​

17.08.2017 Festival Classic à Guéthary

19.08.2017 Musikfest Bremen

24.08.2017 Festival des journées musicales entr Loir et Loire

01.09.2017 Musikfest Bremen

21.09.2017 Jeudis musicaux de Royan

22.09.2017 Pianosalon Christophori Berlin

01.10.2017 Schiermonnikoog Festival

02.10.2017 Théâtre des Bouffes-du-Nord

05.10.2017 Théâtre de Coulommiers

07.10.2017 Nuit du Quatour à Paris

11.10.2017 TANDEM Scène Nationale

17.10.2017 Kammermusiksaal Deutschlandfunk Köln

19.10.2017 Staatstheater Darmstadt

22.10.2017 Delden (mit Harriet Krijgh)

26.10.2017 Utrecht (mit Harriet Krijgh)

27.10.2017 Haarlem (mit Harriet Krijgh)

29.10.2017 Festival Pornic Classic

21.11.2017 Mozarteum Salzburg

30.11.2017 Villa Bonn

03.12.2017 Les Musical Gabriel Fauré

06.12.2017  Arsenal de Metz

14.12.2017 Salvia Hall, Yokohama

15.12.2017 Oji Hall, Tokio

15.12.2017 Ensemble Hall Murata

20.12.2017 Konzerthaus Wien

 

Weitere Informationen unter:

www.quatuorarod.com