Enrique Mazzola: Glänzende Aussichten

Mit der anstehenden Premiere des „Turco in Italia“ an der Oper Zürich, Engagements in Bregenz und Salzburg sowie einer brandneuen Veröffentlichung auf Pentatone erwartet Dirigent Enrique Mazzola eine Sommersaison voller Glanzlichter.

Ab 28. April dirigiert Enrique Mazzola am Opernhaus Zürich die Neuproduktion von Rossinis „Il Turco in Italia“ – als führender Belcanto-Experte ist er wie kein Zweiter dafür geeignet, Rossinis Opera buffa zum Leben zu erwecken. Regie führt Jan Philipp Gloger; Julie Fuchs übernimmt die virtuose Rolle der Fiorilla, umgeben von Rossini-erprobten Darstellern wie Edgardo Rocha, Nahuel Di Pierro, Renato Girolami und Rebeca Olvera.

Mit italienischen Themen geht es direkt weiter: Am 17. Mai erscheint bei Pentatone die neue Veröffentlichung des amerikanischen Tenors Michael Fabiano, eine Einspielung mit Auszügen aus Verdi- und Donizetti-Opern, für die Mazzola das London Philharmonic Orchestra anleitete. Das Album zeichnet eine Zeit des Umbruchs in der italienischen Oper nach, als diese sich vom Belcanto nach und nach hin zu einem üppigeren, dramatischeren Klangkosmos bewegte.

Auch eine Szene aus „Rigoletto“ ist auf der Veröffentlichung zu hören – wie passend also, dass Enrique Mazzola im Juli auch die erstmalige Aufführung von Verdis Meisterwerk auf der Bregenzer Seebühne dirigieren wird. Erste Eindrücke von der Produktion mit den Wiener Symphonikern gewinnen Sie hier.

Als finales Highlight erwartet Enrique Mazzola Mitte August sein Debüt bei den Salzburger Festspielen. Gemeinsam mit Star-Regisseur und Komische-Oper-Intendant Barry Kosky, der ebenfalls in Salzburg debütiert, gestaltet er eine Neuproduktion von Offenbachs „Orphée aux enfers“. In seinem letzten Offenbach-Projekt – „Les Contes d’Hoffmann“ an der Deutschen Oper Berlin – entlockte Mazzola seinem Klangkörper „ein Feuerwerk an orchestralen Farben“ (Opernwelt). Beste Voraussetzungen also für einen weiteren Erfolg auf ganzer Linie!

Gioachino Rossini: „Il Turco in Italia“, Opernhaus Zürich, 28.04.–29.05.2019
Philharmonia Zürich, dirigiert von Enrique Mazzola
Regie: Jan Philipp Gloger
Mit: Nahuel Di Pierro, Julie Fuchs, Renato Girolami, Edgardo Rocha, Pietro Spagnoli, Rebeca Olvera, Nathan Haller

Giuseppe Verdi: „Rigoletto“, Bregenzer Festspiele, 17./19./20.07.2019
Wiener Symphoniker, dirigiert von Enrique Mazzola
Regie: Philipp Stölzl
Mit: Stephen Costello, Sergey Romanovsky, Pavel Valuzhin​, Scott Hendricks, Vladimir Stoyanov, Franco Vassallo, Stacey Alleaume, Mélissa Petit, Ekaterina Sadovnikova, Goderdzi Janelidze, Miklós Sebestyén​, Giovanna Rinat Shaham, Katrin Wundsam , Sebastian Holecek, Kostas Smoriginas, Liviu Holender, Wolfgang Stefan Schwaiger, Taylan Reinhard, Paul Schweinester, Jorge Eleazar, David Oštrek, Gloria Giurgola, Léonie Renaud​, David Kerber, Hyunduk Kim​

Jaques Offenbach: „Orphée aux enfers“, Salzburger Festspiele, 14.–30.08.2019
Wiener Philharmoniker, Vocalconsort Berlin, dirigiert von Enrique Mazzola
Regie: Barry Kosky
Mit: Marcel Beekman, Martin Winkler, Joel Prieto, Kathryn Lewek, Max Hopp, Anne Sofie von Otter, Peter Renz, Rafał Pawnuk, Vasilisa Berzhanskaya, Frances Pappas, Lea Desandre, Nadine Weissmann

Michael Fabiano
Enrique Mazzola / London Philharmonic Orchestra / London Voices

Verdi & Donizetti
Veröffentlichung am 17.05.2019 auf PENTATONE