Insula Orchestra & Laurence Equilbey
Klassik trifft Kino: „Musiques de Cinéma“ – Die neue Aufnahme von Insula Orchestra und Laurence Equilbey
Das Insula Orchestra und seine Dirigentin Laurence Equilbey widmen sich auf ihrem neuen Album “Musiques de Cinéma“ der Verbindung von klassischer Musik und Kino: jenen Werken vom Barock bis zur Romantik, die nicht für die Leinwand geschrieben wurden, durch ihre Präsenz in unvergesslichen Filmszenen jedoch über den Konzertsaal hinausgewachsen sind und sich tief im kollektiven Gedächtnis verankert haben. Das Album erscheint am 24. April 2026 bei Erato Warner Classics.

Pachelbel, Purcell, Bach, Vivaldi, Händel, Mozart, Rameau – die Komponisten auf „Musiques de Cinéma“ sind die Größen der Musikgeschichte. Doch Equilbey interessiert weniger der Kanon als solcher, als vielmehr jenen Moment der Verwandlung, in dem eine Komposition durch die Leinwand eine neue Bedeutungsebene erhält. Das Album vereint ein Auswahl an Werken vom Barock bis zur Klassik, die in den letzten 40 Jahren am häufigsten in Filmen verwendet wurde: Bachs „Air“ aus der Orchestersuite Nr. 3, eingesetzt in „James Bond – Der Spion, der mich liebte“; Händels „Sarabande“, die in Stanley Kubricks „Barry Lyndon“ zur zeitlosen Chiffre für Schicksal und Verfall wird; Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur, das in „Jenseits von Afrika“ Sehnsucht und Verlust in Töne fasst – diese Werke sind durch das Kino zu etwas geworden, das über ihre ursprüngliche Entstehungszeit hinausweist. „Erst die Musik offenbart das Bild“, erklärt Equilbey: „sie interpretiert, verzerrt und verfremdet es; sie verleiht ihm eine neue Tiefe.“
Gespielt auf historischen Instrumenten aus der Entstehungszeit der Kompositionen, verbindet das Insula Orchestra historische Aufführungspraxis mit der Unmittelbarkeit filmischer Rezeptionserfahrung. An der Seite des Orchesters musizieren u.a. David Fray am Klavier, Justin Taylor am Cembalo, Pierre Génisson an der Klarinette sowie Julien Martineau und Rossmery Rangel an der Mandoline; die Countertenöre Carlo Vistoli und Paul-Antoine Bénos-Dijan sind ebenfalls vertreten.
„Musiques de Cinéma“ ist eine kulturelle Bestandsaufnahme: Wie hat das Kino unseren Zugang zur klassischen Musik verändert? Welche Bilder hören wir, wenn wir Händel oder Mozart hören – und welche Musik sehen wir, wenn wir Barry Lyndon oder Afrika vor uns haben?
Seit September 2025 wurden einzelne Tracks auf Streamingplattformen veröffentlicht; die bisherigen Aufnahmen verzeichnen bereits über 1,5 Millionen Streams weltweit.
Am 24. April erscheint das vollständige Album bei Erato Warner Classics analog und digital.
Tracklist
Johann Pachelbel
- Canon and Gigue in D Major: Canon
- Canon and Gigue in D Major: Gigue
Henry Purcell
- Abdelazer, Z. 570 „The Moor’s Revenge“: II. Rondeau
- The Gordian Knot Unty’d, Z. 597: III. Rondeau Minuet
- King Arthur, Z. 628, Act 3: „What power art thou“ (Cold Genius)
Antonio Vivaldi
- Giustino, RV 717, Act 1: „Vedrò con mio diletto“ (Anastasio)
- Concerto for Two Mandolins in G Major, RV 532: II. Andante
- Mandolin Concerto in C, RV 425: I. Allegro
- Nisi Dominus in G Minor, RV 608: IV. Cum dederit
Johann Sebastian Bach
- Orchestral Suite No. 3 in D Major, BWV 1068: II. Air
- Harpsichord Concerto No. 5 in F Minor, BWV 1056: II. Largo
Georg Friedrich Händel
- Solomon, HWV 67, Act 3: Sinfonia „The Arrival of the Queen of Sheba“
- Suite No. 4 in D Minor, HWV 437: III. Sarabande (arr. Laurence Equilbey)
- Water Music, Suite No. 2 in D Major, HWV 349: I. Allegro
W. A. Mozart
- Piano Concerto No. 21 in C Major, K. 467: II. Andante
- Piano Concerto No. 23 in A Major, K. 488: II. Adagio
- Clarinet Concerto in A Major, K. 622: II. Adagio
- Mozart: Le nozze di Figaro, K. 492, Act 3: March
Jean-Philippe Rameau
- Rameau: Les Indes galantes: „Les sauvages“: Danse du grand calumet de la paix